Jugend im Stuhlkreis

Aktuell

 

Der 2. Stuhlkreis der Horchheimer SPD stand unter dem Motto „Jugend vor Ort“. Es war eine gelungene und vor allem konstruktive Runde, mit der sowohl die Veranstalter als auch die Horchheimer Jugendlichen und die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sein können.

SPD Ortsvereinsvorsitzender Volker Janson begrüßte die zahlreich erschienen Horchheimerinnen und Horchheimer und zeigte sich erfreut, dass ca. 20 Jugendliche dem Angebot gefolgt waren, mit ortsansässigen BürgerInnen über das Thema Jugendtreffpunkte in Horchheim zu diskutieren. Ein Treffpunkt neben der Ortsverwaltung hatte in letzter Zeit häufiger zu Konflikten mit Anwohnern geführt. Die Moderation übernahm Reiner Schalk, der allerdings aufgrund der sachlichen Diskussion und der konstruktiven Vorschläge von Seiten der Jugendlichen, aber auch von Seiten der HorchheimerInnen, keine Mühe hatte, die Diskussion zu leiten.

Als Gesprächspartner war auch Herr Fey von der mobilen Jugendsozialarbeit in der Runde. Er versprach Unterstützung und will zeitnah eine Ortsbegehung mit Jugendlichen begleiten, um potentielle Örtlichkeiten für geeignete Treffs zu finden. Stadtrat Carlo Riva (SPD) erläuterte den Jugendlichen den Weg über Jugendparlament, Jugendwohlfahrtsausschuss und Stadtrat, um dort nicht nur einen offiziellen Treffpunkt zu beantragen, sondern auch finanzielle Hilfen für dessen Ausstattung zu beantragen. Hans-Herbert Rolvien (SPD) verwies auf das Beispiel des Kindespielplatzes in der Nikolaus-Ehlen-Siedlung. Dort gibt es kaum noch Probleme mit Lärm und Verschmutzung, da intensive Gespräche mit den Jugendlichen und gemeinsame Aufräumaktionen zu positiven Veränderungen geführt haben. Ein Horchheimer Bürger zeigte Verständnis für die Jugendlichen: „Wir müssen die Jugend fördern und dürfen sie nicht an den Ortsrand drängen.“

Aber auch die Sorgen und Beschwerden der Anwohner wurden ernst genommen. Die anwesenden Jugendlichen sicherten zu, auf Sauberkeit und Ruhezeiten zu achten. Edith Brodhäcker (SPD) versprach unverzüglich 2 Zigarettenabfallbehälter zu besorgen, die der SPD Ortsverein spenden werde. Die vom Ortsbeirat beantragten Bänke, so die Jugendlichen, müssten auch nicht direkt an der Mauer der Anwohner stehen, aber Sitzgelegenheiten wären schon gut, bis ein alternativer Ort gefunden werde.

Volker Janson (SPD Ortsvereinsvorsitzender) versprach, kommende Vorschläge zu prüfen und hatte einen eigenen Vorschlag im Gepäck, den er auch schon mit den entsprechenden Eigentümern verhandle.

Auf die abschließende Frage von Carlo Riva, was generell im Ort verbessert werden solle, gab es die überraschend positive Antwort, dass sich Jugendlichen sehr wohl in Horchheim fühlten, es gäbe ja eine Eisdiele, einen Dönerladen, Sportstätten. Ein Jugendlicher äußerte doch noch den Wunsch nach einem Freizeitgelände mit Basketballkorb und Skaterbahn. Dies stand schon vor langer Zeit auf der SPD Agenda, sei aber vor 10 Jahren von der Stadt abgelehnt worden, da es keinen geeigneten Platz gegeben hätte, so Hans – Herbert Rolvien. Doris Franke (SPD) sah dies als eine weiter zu verfolgende Forderung der Horchheimer SPD. Zum Schluss waren sich alle Beteiligten einig, dass diese Art von Bürgerbeteiligung vor Ort unbedingt fortgesetzt werden sollte.

 
 
 

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